Alles hat seine Zeit

Unser Täglich Brot

Tödliche Waffe
Lawrence Darmani

Boxlegende Muhammad Ali hatte verschiedene Taktiken, um seine Gegner im Ring zu schlagen. Eine war, sie zu verspotten. Im Kampf gegen George Foreman 1974 forderte er Foreman heraus: „Schlag zu! Zeig’s mir, George. Das war doch nichts. Ich dachte, du wärst einer von den Bösen.“ Kochend vor Wut schlug Foreman um sich, vergeudete seine Energie und verlor sein Selbstvertrauen.

Es ist eine alte Taktik. Tobija verspottete Nehemias Bemühungen um den Wiederaufbau der Mauern von

Jerusalem und nannte sie Spielplatz für Füchse (Neh. 3,35). So versuchte er, die Arbeiter zu entmutigen. Goliath probierte es bei David, als der mit nichts als einer Schleuder und ein paar Steinen als Waffe kam (1.Sam. 17,41-44).

Eine entmutigende Bemerkung kann eine tödliche Waffe sein. Nehemia ließ sich vom Tobijas giftigen Worten jedoch nicht entmutigen, genauso wie David Goliats teuflischem Spott widerstand. Beide konzentrierten sich mehr auf Gott und seine Hilfe als auf die deprimierende Situation und errangen so den Sieg.

Spott kann von überall her kommen, auch von Menschen, die uns nahe stehen. Doch wenn wir negativ darauf reagieren, rauben wir uns selbst die Energie. Gott hingegen macht uns Mut durch seine Verheißungen: Er wird uns nie verlassen (Ps. 9,10; Hebr. 13,5) und lädt uns ein, auf seine Hilfe zu vertrauen (Hebr. 4,16).

Wert-Schätzung
Keila Ochoa

Vor kurzem haben wir unserem 2-jährigen Sohn ein Paar neue Stiefel gekauft. Er war so glücklich, dass er sie erst auszog, als er ins Bett musste. Aber am nächsten Morgen hatte er sie vergessen und zog wieder die alten Turnschuhe an. Mein Mann sagte: „Ich wünschte, er wüsste, was sie gekostet haben.“

Die Stiefel waren teuer, doch weiß ein Kind nichts von Arbeitsstunden, Lohn und Steuern. Es empfängt Geschenke mit offenen Armen. aber wir wissen, dass es noch nicht abschätzen kann, welche Opfer seine Eltern dafür bringen mussten. Manchmal benehme ich mich wie ein Kind. Mit offenen Armen nehme ich an, was Gott mir in seiner Gnade schenkt. Aber bin ich auch dankbar? Bedenke ich, was es ihn gekostet hat, dass ich Leben haben kann? Der Preis war hoch – mehr als „vergängliches Silber oder Gold“. Wie wir in 1.Petrus lesen, sind wir erkauft „mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes“ (1,18-19). Jesus gab sein Leben – einen hohen Preis – damit wir zu seiner Familie gehören können. Und Gott weckte ihn von den Toten auf (V.21). Wenn wir begreifen, wie viel unsere Erlösung gekostet hat, lernen wir, dankbar zu werden.

Schritt halten
Dave Branon

Ein Pastor erzählte die folgende Geschichte: Er hatte mit einem älteren Mann geplaudert, den er gerade kennengelernt hatte. „Sie haben also für die Stromwerke gearbeitet“, sagte der Pastor und nannte den Namen der Firma. „Genau“, erwiderte der Mann. Der Pastor erzählte, dass die Leitungen jener Firma, als er ein Kind war, genau über das Grundstück seiner Eltern gingen. „Wo haben Sie gelebt?“, fragte der Mann. Der Pastor nannte den Ort und der andere sagte: „An das Grundstück kann ich mich entsinnen. Ich musste ständig die Warnschilder neu anbringen. Die Kinder haben sie immer wieder heruntergeschossen.“ Als der Pastor rot wurde, fragte er: „Sie waren wohl eines der Kinder, was?“

Der Pastor überschrieb sein Geständnis: „Wiedersehen mit alten Sünden“, eine Anspielung auf die Worte von Mose in 4.Mose 32,23: „Ihr … werdet eure Sünde erkennen, wenn sie euch treffen wird.“

Alte Fehler holen uns gern wieder ein. Und alte Sünden, die nicht bereinigt sind, können ernste Folgen haben. So klagt David in Psalm 32: „Als ich es wollte verschweigen, verschmachteten meine Gebeine.“ Aber wenn wir unsere Fehler bekennen, wird die Gemeinschaft mit dem Herrn wieder hergestellt: „Darum bekannte ich dir meine Sünde … Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde“ (V.5). Wenn wir bekennen, können wir Gottes Vergebung in Anspruch nehmen.

Entdeckungs Serie

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